Pashmina-Tücher – Handwerk mit Seele

Als wir damals PashminaWear gründeten, geschah das, wie der Name andeutet, mit dem Ziel, die schönen Pashmina-Tücher zu verkaufen, die in Nepal gewebt werden. Seither sind viele andere Waren hinzugekommen, wie Kaschmir-Strickwaren und Plaids und Decken. Aber es sind immer noch Pashmina-Tücher und -Schals, die unser Herzensprojekt sind. Und jedes Mal, wenn wir unseren Partner in Kathmandu besuchen, sind wir gleichermaßen erstaunt über die Sorgfalt und Mühe, die in die Erschaffung dieser schönen Textilien gelegt wird. Die Weberei zu betreten ist wie ein Schritt in eine Zeitkapsel, in der praktisch alles von Hand geschieht.

Wir erhalten oft Fragen zur Wahl einer Pashmina, daher gehen wir hier einige der verschiedenen Eigenschaften durch, die für das Endprodukt von Bedeutung sind. So haben Sie es leichter, das richtige Tuch zu wählen.

Was ist ein Pashmina-Tuch?

Es gibt keine exakte Antwort, aber für uns sind es Tücher aus Pashmina, eventuell mit Seide gemischt. Synthetische Materialien zu verwenden ist ein absolutes No-Go.

Für einige Verwirrung sorgt, dass das Wort Pashmina auch für imitierte Tücher verwendet wird, die den echten zum Verwechseln ähnlich sehen. Man findet zum Beispiel viele Geschäfte im Touristenviertel von Kathmandu und auf Märkten in Indien, die unechte Pashmina verkaufen. Für das ungeübte Auge kann es schwer sein, den Unterschied zu erkennen. Lesen Sie mehr über echtes und unechtes Kaschmir.

Aber sehen wir uns die verschiedenen Elemente an, aus denen die Pashmina-Tücher bestehen.

Das Material

Ein Pashmina-Tuch ist aus Pashmina gefertigt – aber was ist das?

Die kurze Erklärung ist, dass Pashmina- und Kaschmirwolle zwei Wörter für dasselbe sind, nur mit Ursprung in je einer anderen Sprache. Die längere Erklärung können Sie hier lesen. Beide kommen aus dem Unterhaar von Hausziegen. Wenn die Ziegen ausreichend kalt leben, entwickeln sie die feine und begehrte Wolle, die zu den fantastischen Tüchern und Schals wird.

Wir verwenden die Bezeichnungen Pashmina und Kaschmir gleichbedeutend, deklarieren unsere Produkte aber immer als Kaschmir, da Pashmina keine international anerkannte Faser ist.

Soll es reines Kaschmir oder eine Seidenmischung sein? Kaschmirwolle ist matt, während Seide glänzt, da die beiden Fasern das Licht unterschiedlich reflektieren. Tücher aus reinem Kaschmir haben daher ein schönes mattes Finish. Durch das Mischen der beiden erhält man etwas aus beiden Welten: die weichen Eigenschaften der Kaschmirwolle kombiniert mit dem Glanz der Seide. Sehen Sie unsere Pashmina aus Seide und Kaschmir.

Die Dicke

Generell kann man sagen: je dünner, desto exklusiver. Es klingt vielleicht seltsam, dass dünne Tücher teurer sein sollten als dicke. Für die dickeren Tücher geht tatsächlich mehr Wolle auf, aber mit den dünnen ist mehr Arbeitszeit verbunden. Das liegt daran, dass mehr Fäden zusammengewebt werden müssen, sodass das Einrichten des Webstuhls länger dauert, genau wie das Weben selbst zeitaufwendiger ist. Dickere Fäden sind leichter zu weben, da das Risiko, dass sie reißen, geringer ist. Die dünnen Fäden müssen mit größerer Sorgfalt gewebt werden, weshalb es länger dauert.

Die allerdünnsten Pashminas sind auch als Ringschals bekannt, da sie so dünn sind, dass man sie durch einen Fingerring ziehen kann.

Das Garn zum Weben ist typischerweise kompakter als Strickgarn, da sie unterschiedlich gesponnen werden. Daher ist es nicht zweckmäßig, sehr dicke Textilien zu weben, da sie relativ schwer zu tragen werden.

Sehen Sie unsere:

Die Größe

Kleines Pashmina-Tuch 150 x 30 cmPashmina-Tuch 200 x 70 cmPashmina-Schal 200 x 90 cm

Es gibt keine Standardmaße für Pashmina-Tücher, aber wir arbeiten hauptsächlich mit den folgenden Größen, die man auch anderswo findet:

Die kleinen Tücher sind leicht in der Tasche mitzunehmen und leicht zu stylen. Damit machen Sie nie etwas falsch.

Unser Bestseller sind zweifellos die Pashmina-Tücher. Mit einer Größe von 200 x 70 cm lassen sie sich sowohl als Tuch, Schulterwärmer und Halstuch verwenden – hier erhält man also ein vielseitiges Accessoire für ihn und für sie.

Unsere Schals messen 200 x 90. Pashmina-Schals sind größer als das Tuch und lassen sich daher auf mehr Weisen stylen.

Unsere großen dünnen Schals sind purer Luxus. Trotz der Größe wiegen sie nur 130 Gramm!

Das Garn

Das Garn hat mehrere verschiedene Eigenschaften, aber ohne zu technisch zu werden, sind zwei Eigenschaften bemerkenswert: Ply und Fadenzahl.

Ply ist die Anzahl der Fäden, die zu einem Garn zusammengedreht sind. Mehr Plies ergeben in der Regel ein glatteres, stärkeres und gleichmäßigeres Garn.

Die Fadenzahl sagt etwas über die Dicke der Fäden aus. Eine Fadenzahl von 100 bedeutet, dass 100 Meter Faden 1 Gramm wiegen. Je höher die Zahl, desto dünner also der Faden.

Zum Beispiel sind unsere Schals aus doppelfädigem Twill in 2/200 gewebt. Das bedeutet 2-Ply-Faden mit Fadenzahl 200. Das sind extrem dünne Fäden! Stellen Sie sich vor, dass 1 kg Faden zu einer 200 km langen Bahn ausgezogen werden kann. Das ergibt einen sehr dünnen und hauchfeinen Schal, der mit 2 Plies aber auch recht stark ist.

Unsere Schals aus einfädigem Twill sind in 1/28 gewebt. Hier kann 1 kg Faden „nur“ zu einer 28 km langen Bahn gezogen werden. Das ist ein etwas dickeres Garn, das einen kräftigeren Schal ergibt, der auch flauschiger ist.

Die Webung

Die Webung ist entscheidend für Textur und Muster des Stoffes. Sowohl das Webmuster als auch die Dichte der Webung sind entscheidend dafür, wie sich das Tuch anfühlt. Wir verwenden typischerweise diese Webmuster:

  • Twill

  • Diamant

  • Leinwandbindung

  • Jacquard

Lesen Sie hier mehr über die Webmuster.

Unsere Schals werden ausschließlich auf Handwebstühlen gewebt, und es liegt letztlich beim Weber, wie das Endergebnis wird. Unsere geschickten Weber haben langjährige Erfahrung, die sicherstellt, dass die Qualität erstklassig ist.

Sehen Sie, wie ein Pashmina-Tuch entsteht.

Fransen

Natürliche FransenGeknotete FransenGedrehte Fransen

Wie so viel anderes ist es Geschmackssache. Die beliebtesten Arten sind:

  • Natürliche Fransen

  • Gedrehte Fransen

  • Geknotete Fransen