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Pashpmina Guide

Rutig pashmina sjal

Bei PashimaWear möchten wir optimale Voraussetzungen dafür schaffen, dass Sie selbst unsere Pashmina Kopftücher und die hohe Qualität unserer Produkte beurteilen können. Deshalb haben wir einen Leitfaden mit nützlichen Informationen über Kaschmir und Pashmina verfasst. Ziel dieses Leitfadens ist es, Ihnen Antworten auf zahlreiche eventuell aufkommende Fragen rund um Pashima Schals und Kopftücher zu geben. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne jederzeit via E-Mail oder Telefon an uns wenden.

Sehen Sie hier, wie unsere Pashminaschals hergestellt werden.

Was ist Pashmina?

Pashmina und Kaschmir sind zwei Begriffe, die dasselbe bedeuten. Kaschmir ist lediglich die französische Bezeichnung für das, was man in der lokalen Sprache Pashmina nennt. Der Begriff Pashmina kommt vom Wort ‚pashm‘, das im lokalen Dialekt ‚weiches Gold‘ und auf Persisch ‚Wolle‘ bedeutet.

Es kursieren Mythen, die besagen, dass Pashmina feiner und luxuriöser als Kaschmir sei - an denen ist aber nichts dran. In Indien und Nepal nennt man Pashmina, was bei uns im Westen als Kaschmir bekannt ist. Hierzulande ist Pashmina leider ein unscharfer Begriff geworden. Häufig findet man Schals und Kopftücher, die als 100% Pashmina etikettiert sind, um 30 EUR oder weniger über das Internet oder auf Märkten zum Verkauf angeboten werden, in Wirklichkeit aber aus anderer Wolle oder sogar aus synthetischen Materialien hergestellt wurden.

Bei PashminaWear werden alle Pashmina Schals und Kopftücher aus reinem Kaschmir hergestellt. Es gibt verschiedene Definitionen für Kaschmir, aber wir halten uns an folgende: Kaschmir ist Ziegenhaar von Capra Hircus Laniger mit einer durchschnittlichen Dicke von unter 19 Mikrometern Durchmesser. All unsere Pashmina Schals liegen zwischen 15 und 16 Mikrometern. Wir deklarieren all unsere Produkte bis ins kleinste Detail, da wir für unsere Ware bürgen können und in engem Kontakt zum Hersteller stehen. Im Abschnitt über die Qualität von Kaschmir können Sie mehr darüber erfahren, wie wir unsere Waren deklarieren.

Kaschmir – König der Wollfasern

Kaschmir, auch als Faserkönig oder das weiche Gold bekannt, kommt aus fernen Städten, deren Einwohner eine alte Kultur besitzen, aus der sie antike Traditionen entwickelt haben, die ständigem Wandel unterworfen sind. Kaschmir stammt von der Unterwolle von Capra Hircus Laniger, deren Ursprung im einsamen und unwirtlichen Hochland von Ladakh und Tibet liegt. Heutzutage gibt es Kaschmir in den Regionen China, Mongolei, Indien, Pakistan, Afghanistan und Iran, wo Capra Hircus Laniger auf einer Höhe von mindestens 4000 Metern gezüchtet wird.

Dieses außergewöhnliche Tier ist dazu fähig, in unwirtlichen Lebensräumen mit Frost, windigen Wintern und warmen, trockenen Sommern zu überleben. In Anpassung an dieses raue Klima hat es eine Unterwolle entwickelt, die aus besonders feinen, glatten, weichen und warmen Fasern besteht, welche in einem kleinen Bereich unter der dichten Oberwolle konzentriert sind. Nur echter Kaschmir besteht aus solchen Fasern, die es Capra Hircus ermöglichen, Temperaturen von bis zu -30°C auszuhalten. Die Unterwolle ist unglaublich fein (12.5 bis 19 Mikrometer) mit einer durchschnittlichen Länge von 35 bis 50 mm.

Pashmina ziegen

Die Unterwolle wächst, solange die Tage kürzer werden, und hört auf zu wachsen nach der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder an Länge zunehmen. Deshalb werden die Kaschmirfasern in der Fellwechselperiode im Frühling eingesammelt, wenn die Ziegen auf natürliche Weise ihr Haar verlieren. Das Sammeln der Wollfasern ist der erste von mehreren Schritten im Produktionsprozess von echtem Kaschmir. Der beste Kaschmir kommt aus der Mongolei und Tibet. In diesen beiden Regionen werden die Fasern von Hand mit einem speziellen Kamm eingesammelt. In anderen Gegenden werden die Tiere meistens geschoren. Sobald die erste Phase abgeschlossen ist, wird das Fell manuell in gröberes und feineres Haar sortiert. Danach wird das Haar gewaschen, um Schmutz, Fett und pflanzliche Verunreinigungen zu entfernen, die sich beim Einsammeln der Fasern angesammelt haben.

Anschließend wird der Haarsortierungsprozess fortgesetzt. Hierbei handelt es sich um ein behutsames und sehr wichtiges Verfahren, um eine hohe Qualität der Rohstoffe zu gewährleisten. In diesem Schritt werden die dünnen, kostbaren Fasern von den groben Fasern des Oberfells abgeschieden. Die Fasern werden außerdem nach Farbe (weiß, grau und braun) sortiert, wobei die weißen Fasern als am besten erachtet werden. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kaschmirwolle bereit, zu Garn fürs Weben oder Stricken verarbeitet zu werden.

Man schätzt, dass jede Ziege nur 100 bis 160 g Unterwolle pro Jahr liefern kann. Diese Menge wird bei der Sortierung und Veredelung noch weiter reduziert. Die Komplexität des Herstellungsprozesses, die geringe Menge an Material und der große Abstand der Herkunftsorte treiben die Kosten für diese spezielle Naturfaser in die Höhe.

In gewisser Hinsicht erinnert Kaschmir an Diamanten, denn auch Kaschmir wird nach seiner Schönheit klassifiziert und auf seine Farbe, Reinheit, Feinheit und Länge untersucht. Je leichter Kaschmir ist, je weniger Unreinheiten er besitzt und je feiner und länger er ist, desto wertvoller ist er. Kaschmir-Umhänge und Kopftücher wurden im 17. Jahrhundert von Hand hergestellt und ursprünglich von Soldaten der British East India Company nach England gebracht. Diese wertvollen handgemachten Textilien waren enorm erfolgreich. Kaschmirprodukte verbreiteten sich zunächst in Frankreich und später in ganz Westeuropa.

Webmuster

Das Webmuster ist entscheidend für das Aussehen des Pashmina-Kopftuchs. Beim klassischen Webstuhl gibt es Kettfäden, die in Längsrichtung des Webstuhls verlaufen, und Schussfäden, die quer über den Webstuhl verlaufen. Die Art, wie die Schussfäden die Kettfäden kreuzen, wird Bindung genannt und verleiht der fertigen Textilie ihr Muster. Das Jacquard-Muster erfordert ein spezielles Gewebe, das auf eine andere Weise hergestellt wird. Bei PashminaWear bieten wir Schals in vier verschiedenen Webmustern an, aber das Webmuster macht nur einen Teil des fertigen Resultates aus. Die Stärke und Qualität des Garns beeinflusst ebenfalls das Endprodukt.

Twill-WebartTwill-Webart illustration

Twill-Webart

Twill- oder Kipergewebe wird durch die klassische diagonale Webart gekennzeichnet. Die Diagonalen entstehen dadurch, dass die Bindepunkte zur Seite verschoben werden. So erhält man ein weiches Resultat, das elegant drapiert. Das Diagonalmuster sorgt für einen hübschen Effekt, wenn Licht darauf fällt.

Diamant-WebartDiamant-Webart illustration

Diamant-Webart

Diamantgewebe ist eine Variation von Twill. Anstatt gerade Diagonalen zu weben, stellt man eine Art Zickzackmuster her, das ein hübsches Diamantmuster entstehen lässt. Das Resultat ist wie bei Twill weich und angenehm zu tragen, und das Muster erzeugt schöne Lichteffekte.

Leinwand-WebartLeinwand-Webart illustration

Leinwand-Webart

Leinwand- oder glatte Bindung ist die einfachste der drei Gewebemuster. Der Schussfaden kreuzt die Kettfäden ober- und unterhalb, und zwar immer entgegengesetzt zum vorhergehenden Schussfaden. D.h., man kreuzt unterhalb des Kettfadens, wenn der vorherige Schussfaden darüber verlief, und umgekehrt. Das Ergebnis ist ein starker, langlebiger, aber auch ein wenig steifer Schal.

Jacquard-Webart

Jacquard-Webart

Jacquardgewebe kann auf gewöhnlichen Webstühlen nicht hergestellt werden. Man verwendet stattdessen einen Webstuhl, der von Joseph Marie Jacquard erfunden wurde, bei dem das Muster in Lochkarten codiert wird. Von Jacquardmustern gibt es unendlich viele Variationen. Das klassische Muster eignet sich perfekt für Fest- und Hochzeitskleider.

Qualität von Kaschmir

Rå cashmere fibre
Kaschmir-Rohfaser

Die Qualität von Kaschmir hängt im Wesentlichen von drei Dingen ab:

  • Dicke der Kaschmirfaser
  • Garnzahl
  • Lagen (ply)

Kaschmirfasern haben einen Durchmesser zwischen 14 und 19 Mikrometern (µm). Je dünner die Faser, desto feiner und exklusiver ist das Endprodukt. Die Fasern, die zu Garn gesponnen werden, können je nach gewünschtem Endresultat unterschiedliche Dicke haben. Als Maß für die Dicke des Garns wird die Garnzahl verwendet.

Die Zahl ist ein Maß dafür, wieviele Meter Garn pro Gramm gesponnen werden können. Bei ansonsten gleichbleibenden Parametern bedeutet eine höhere Garnzahl ein weicheres, glatteres und exklusiveres Textilstück. Eine Garnzahl von 100 bedeutet beispielsweise, dass 100 Meter Garn 1 Gramm wiegen.

Die Anzahl der Lagen gibt an, wie viele Garne zu einem Zwirn zusammengedreht werden. 1 Ply (einfädig) bedeutet, dass nur das gesponnene Garn gewebt wird, während hingegen 2 Ply (zweifädig) bedeutet, dass zwei gesponnene Garne zu einem Zwirn zusammengedreht werden. Bei ansonsten gleichbleibenden Parametern ist 2 Ply fester und von höherer Qualität als 1 Ply. Lesen Sie mehr über Garnzahl und Lagen.

Wie erkennt man echtes Pashmina?

Håndvæv til vævning af pashminasjaler
Handwebstuhl zum Weben von Pashmina Schals

Echtes Pashmina wird von Hand gesponnen und gewebt, nicht maschinell. Echte Pashmina Schals sind deshalb weniger homogen als maschinell gewebte Textilien, und die Ränder sind üblicherweise natürlich und lose, anstatt geflochten. Ein Pashmina Schal aus 100% reinem Kaschmir hat auf beiden Seiten denselben Farbton, da diese nicht aus zwei oder drei Schichten Woll- und Seidengarn gemischt sind. Kaschmirfasern sind am besten. Es gibt aber verschiedene Qualitätsstufen von Kaschmir. Die Qualität ist abhängig von der Länge und Dicke der verwendeten Fasern.

Ein Pashmina Kopftuch aus 100% Kaschmir bezieht sich auf reine Kaschmirwolle, die nicht mit Seide oder anderer Wolle gemischt ist. 70% Kaschmir und 30% Seide bezeichnet eine Pashmina, die aus einer Mischung von 70% reiner Kaschmirwolle und 30% Seide gewebt ist. Beide Arten von Pashmina haben ihre Vor- und Nachteile.

Ein Schal aus 100% reinem Kaschmir ist weicher, leichter und luxuriöser als 70% Kaschmir. Reiner Kaschmir ist jedoch nicht so stark wie jener mit zugemischter Seide. Ein 70% Kaschmir und 30% Seide Pashmina Schal ist wärmer und langlebiger.

Warum können einige Geschäfte Pashmina Kopftücher um 10 EUR anbieten?

Maskine til afhåring af cashmere fibrene
Maschine zum Enthaaren von Kaschmirfasern

Dies ist möglich, weil es sich nicht um echtes Pashmina handelt! Ursprünglich waren Pashmina und Kaschmir zwei Worte für dieselbe Wolle, aber heutzutage hat die Bezeichnung Pashmina seine Bedeutung verloren. Deshalb kann alles Mögliche, auch Kunststoff, als Pashmina verkauft werden. Jene Kopftücher, die als 100% Pashmina angepriesen werden, werden oft zum Teil oder vollständig aus Synthetikfasern hergestellt. Daher können diese Kopftücher und Schals billig angeboten werden, aber man betrügt sich selbst um das Erlebnis, ein echtes Kaschmir Kopftuch zu tragen.

Für ein echtes Pashmina Kopftuch kostet allein das Rohmaterial bedeutend mehr als 10 EUR. Hinzu kommen viele Arbeitsstunden, um die Wolle zu sortieren und zu enthaaren. Danach muss die Pashminawolle gesponnen, gewebt und zuletzt gefärbt werden. Unsere Kopftücher und Schals werden daher als 100% Kaschmir mit einer durchschnittlichen Faserdicke von 15 Mikrometern verkauft.

Lesen Sie mehr darüber, wie man echte und Fake-Pashmina unterscheiden kann.

Wie pflegt man Pashmina?

Dass Pashmina nur gebürstet werden darf, ist ein Mythos. Wir empfehlen, das Pashmina in lauwarmem Wasser mit Classic Woolwash oder ähnlichen Wollwaschmitteln von Hand zu waschen. Sorgen Sie dafür, dass das Waschmittel gut im Wasser aufgelöst ist, bevor Sie das Pashmina waschen. Nach der Wäsche dürfen Sie das Pashmina nicht auswringen. Legen Sie es auf eine trockene, saugende Oberfläche wie z.B. ein Handtuch. Danach kann das Pashmina mit einem kalten Bügeleisen (max. 110°C) unter einem feuchten Tuch gebügelt werden.

Wenn der Pashmina Schal nicht schmutzig ist, sondern nur nach z. B. Rauch oder Parfum stinkt, können Sie den Geruch entfernen, indem Sie ihn draußen an der frischen Luft einen Tag lang aufhängen.

Lesen Sie mehr über Kaschmir.