Zweifarbiger Pashmina-Schal in Olivgrün und Currygelb
Zweifarbiger Pashmina-Schal in Olivgrün und Currygelb. 200 x 70 cm.
Das Römische Reich ist einer von vielen Orten, an denen der Schal seinen Ursprung hat. Dort diente er mehr der Sauberkeit als der Wärme. Er wurde „sudarium" genannt, was aus dem Lateinischen übersetzt „Schweißtuch" bedeutet, und wurde verwendet, um bei Hitze den Schweiß von Hals und Kopf zu wischen. Ursprünglich trugen nur Männer den Schal, der um den Hals gebunden oder am Gürtel befestigt wurde. Später begannen Frauen, den Schal aus Stoff zu tragen – nicht aus Wolle, Kaschmir oder Seide, wie wir ihn heute kennen.
Später wurde der Schal im 17. Jahrhundert von Soldaten aller Ränge in Kroatien getragen. Offiziere trugen seidene Schals, während einfache Soldaten Schals aus Baumwolle trugen. Die Halstücher der Männer wurden gelegentlich als „Cravats" bezeichnet, vom französischen „cravate", was „Kroate" bedeutet – weshalb man annimmt, dass die Schals der kroatischen Soldaten der Vorläufer der Krawatte waren.
Zu einem echten Modeaccessoire wurde der Schal im frühen 18. Jahrhundert, sowohl für Männer als auch für Frauen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Schal zu einem der wichtigsten und vielseitigsten Accessoires. Berühmte Schauspieler haben Schals und Schuhe nicht nur zugänglicher gemacht, sondern der Öffentlichkeit auch die Möglichkeit gegeben, die Accessoires der Stars zu tragen.
Heute sind Schals von Marken wie Hermès, Gucci und Lala Berlin ein Muss in jeder Garderobe.
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