pashmina sjalar i många färger

10 Mythen über Kaschmir

10 Mythen über Kaschmir

Wir lieben Kaschmir! Kaschmirwolle ist eine Luxusfaser, die feiner als Schafwolle, stärker als Mohair, glatter als Seide und isolierender als Yakwolle ist. Die Wolle der Kaschmirziegen hat so viele natürliche Eigenschaften, dass es schwer ist, sich nicht zu verlieben.

Obwohl diese fantastische Naturfaser seit Jahrhunderten ihren Siegeszug hält, gibt es noch viele hartnäckige Mythen. Wir sehen uns in diesem Blog 10 davon an.

Mythos 1

Es gibt viele Mythen darüber, woher Kaschmir kommt. Anders als viele glauben, leben in Italien keine Kaschmirziegen. Der größte Teil der weltweiten Kaschmirproduktion kommt aus China, genauer gesagt aus der Mongolei. Auch andere Länder wie Australien und Iran tragen zur Weltproduktion bei.

Mythos 2

Es ist ein Mythos, dass Kaschmir allergische Reaktionen auslösen kann. Tatsächlich ist Kaschmir hypoallergen, was bedeutet, dass Kaschmir weniger Allergene enthält als andere Wollarten.

Mythos 3

Dass Pashmina besser als Kaschmir sei, ist ein verbreiteter Mythos – es sind aber zwei Wörter für dasselbe. Pashmina ist allerdings keine international anerkannte Faser, sie darf daher nicht in der Warendeklaration verwendet werden. Das Wort Kaschmir kommt aus dem Französischen, während Pashmina seinen Ursprung in einem lokalen indischen Dialekt hat.

Mythos 4

Dass Kaschmir kratzt, ist ein Mythos. Wenn Sie erlebt haben, dass ein Kaschmirpullover gekratzt hat, war es vielleicht kein reines Kaschmir, oder es kann auch unecht gewesen sein. Kaschmirwolle ist leicht atmungsaktiv und weich zu tragen.

Mythos 5

Dass Kaschmir nur vom Bauch der Ziege kommt, ist ein Mythos. Um die Bezeichnung Kaschmir zu erhalten, darf die durchschnittliche Faserdicke 19 Mikrometer nicht überschreiten. Die Fasern, die dieses Maß erfüllen, stammen aus dem Unterhaar der Ziege, aber das Unterhaar findet sich überall am Tier. Genau diese feine Wolle ermöglicht es der Ziege, die extremen Minusgrade im Himalaya zu überstehen.

Rohe Kaschmirwolle

Mythos 6

Dass Kaschmir schwer zu pflegen sei und nur die Reinigung verträgt, ist ein Mythos. Sowohl gestricktes als auch gewebtes Kaschmir verträgt Hand- und Maschinenwäsche. Tatsächlich empfehlen wir Maschinenwäsche bei 30 Grad, wenn Sie ein spezielles Wollprogramm haben. Die Maschine spült die Seife besser aus, und das Schleudern presst mehr Wasser heraus, bevor getrocknet wird. Denken Sie immer daran, eine besondere Wollseife zu verwenden. Wenn keine Flecken auf dem Kleidungsstück sind, empfehlen wir, es einfach im Freien auszulüften.

Mythos 7

Dass Kaschmir im Sommer zu warm zu tragen sei, ist ein Mythos. Kaschmirwolle ist hygroskopisch – eine Bezeichnung für Stoffe, die leicht Wasserdampf aus der Umgebung aufnehmen. Das bedeutet, dass Kleidung aus Kaschmirwolle atmungsaktiv ist und Feuchtigkeit vom Körper wegleitet.

Mythos 8

Dass Kaschmir unhygienisch sei, weil es Staubmilben anziehe, ist ebenfalls ein Mythos. Staubmilben leben erstens nicht von Staub, sondern fressen Bakterien. Bakterien gedeihen in feuchter Umgebung. Kleidung aus Kaschmirwolle ist trocken und daher für Staubmilben nicht attraktiv, da Bakterien darin nicht gedeihen.

Mythos 9

Dass Superior Cashmere oder Grade A besser oder feiner als anderes Garn sei, ist ein Mythos. Es gibt eigentlich keine Industriestandards, die Kaschmir in verschiedene Qualitäten einteilen. Der Preis der Rohwolle variiert je nach Faserdicke und -länge. Auch die Farbe hat Einfluss auf den Preis. Wie das Garn gesponnen wird, wirkt sich ebenfalls auf den endgültigen Kilopreis aus, aber es gibt keine offizielle Klassifizierung der Qualität.

Mythos 10

Dass das feinste Kaschmirgarn aus den langen Fasern gesponnen ist, ist nicht unbedingt falsch, aber auch nicht ganz richtig. Die längsten Fasern sind die teuersten – daran gibt es keinen Zweifel. Die längsten Fasern werden meist mit dem Kammgarnverfahren gesponnen, was zu einem Garn führt, das nicht so luftig ist. Das ist perfekt für die leichten Pashmina-Schals, aber weniger geeignet für dickere Strickwaren. Sie würden einfach zu schwer werden, weshalb Strickgarn meist Streichgarn ist, was ein leichteres und luftigeres Garn ergibt.

Kaschmirgarn